Entdecken Sie, wie DemandSens KI, Verlagsdaten und Marktinformationen nutzt, um Prognosen, Druckauflagen und Entscheidungen entlang des gesamten Buchlebenszyklus zu optimieren.
Auf der Frankfurter Buchmesse 2026 betrat Marc Hispa, Partner für KI-Produkte bei BearingPoint, die „Innovation Stage“, um eine Frage zu erörtern, die für Verlage zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie können Daten und KI dazu beitragen, die Rentabilität zu steigern und gleichzeitig Ineffizienzen über den gesamten Lebenszyklus eines Buches hinweg zu reduzieren?
Von der Entscheidung über die Auflage eines neuen Titels bis hin zur Absatzprognose und der Planung der Lagerverteilung treffen Verlage weitaus vor dem Zeitpunkt, an dem die tatsächliche Nachfrage vollständig absehbar ist, Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen. Auf der Innovation Stage demonstrierte DemandSens, wie speziell entwickelte KI mehr Daten und Vorausschau in diese Entscheidungen einbringen kann.
Im Mittelpunkt der Präsentation stand eine einfache Idee: die richtigen Bücher in den richtigen Mengen zur richtigen Zeit in die richtigen Buchhandlungen und Vertriebskanäle zu bringen, ohne die Lager zu überlasten.
DemandSens geht diese Aufgabe über den gesamten Lebenszyklus eines Buches hinweg an. Die Anwendungsfälle reichen von der Bewertung des Manuskriptpotenzials und der Optimierung der Erstauflagen über die Planung der Verteilung im Einzelhandel bis hin zur Prognose der Verkäufe von Neuerscheinungen und Backlist-Titeln sowie der Unterstützung bei der Budgetplanung.
Bei Entscheidungen zur Auflage generiert DemandSens beispielsweise Empfehlungen auf ISBN-Ebene, basierend auf Verlagsdaten und vergleichbaren Titeln. Seine Prognosefunktionen können Verlagen anschließend helfen, auf frühe Nachfragesignale zu reagieren und Titel nach der Veröffentlichung zu überwachen.
Das Ergebnis ist keine KI um der KI willen. Es ist KI, die auf konkrete Verlagsentscheidungen angewendet wird.
Die Präsentation blickte mit dem DemandSens Conversational Agent auch über traditionelle Analysen hinaus.
Anstatt Nutzer auf Fragen zu beschränken, die ein Dashboard vorwegnimmt, bietet der Agent einen dialogorientierten Zugang zu Marktpanels und den internen Daten der Verlage. Auf Nachfrageprognosen, Auflagenprognosen und vergleichbare Titel kann über eine einzige Schnittstelle zugegriffen werden, wobei die Antworten mit ihren Quellen verknüpft sind.
Dies stellt einen wichtigen Wandel dar: komplexe Verlagsdaten werden leichter zugänglich und lassen sich besser in die tägliche Entscheidungsfindung einbeziehen.
In der Präsentation wurde zudem die strategische Partnerschaft von DemandSens in Deutschland mit Media Control hervorgehoben, die im Pitch als Deutschlands einziger Marktdatenanbieter beschrieben wurde. Die Partnerschaft wendet KI-gestützte Prognosen auf Neuerscheinungen sowie Frontlist- und Backlist-Titel an, wobei deutsche Buchmarktdaten zum Einsatz kommen.
Dies veranschaulicht die auf der Innovation Stage diskutierten weitreichenden Möglichkeiten: die Kombination von Verlagsdaten, Marktinformationen und speziell entwickelter KI, um eine solidere Grundlage für Entscheidungen vor und nach der Veröffentlichung zu schaffen.
Die Botschaft aus Frankfurt war klar: Die Einführung von KI ist nicht das Endziel. Vielmehr geht es darum, sie zur Lösung realer Herausforderungen im Verlagswesen einzusetzen.
Ob es nun darum geht, wie viele Exemplare gedruckt werden sollen, wohin der Bestand verteilt werden soll, wie sich ein Titel verkaufen könnte oder was die verfügbaren Daten einem Team verraten – KI hat das Potenzial, diese Entscheidungen fundierter und zugänglicher zu machen.
Genau darauf konzentriert sich DemandSens: Verlagsdaten in Erkenntnisse umzuwandeln, die Teams helfen, mit größerer Sicherheit zu handeln.
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